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 Betreff des Beitrags: Montage: Spiegel vor Stromleitung?
BeitragVerfasst: Do 14. Sep 2000, 19:57 
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Hallo,

wollte mal von Euch hören, was Ihr über eine Installation eines SAT-Spiegels in ca. 2m Abstand von einer stromführenden Dachleitung (4 Leitungen) haltet. Ich würde vermuten, daß ein Teil des ankommenden Signals in die Leitungen einkoppelt (die Leitungen befinden sich genau in Richtung Satellit), d.h. die Empfangsqualität leidet darunter, oder?

bis dann
Aragon


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BeitragVerfasst: Fr 15. Sep 2000, 06:56 
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Hi Aragon
Versuch macht Klug.Ich könnte mir höchstens
vorstellen das die Leitungen durch Ihre bloße
physische Anwesenheit Probleme machen.
Wie das LNB auf das Feld reagiert kann ich schwer abschätzen.
Die Einkopplung in die Leitung kannst Du mit ordentlichem 90dB oder besser 100 dB Kabel(Schirmungsmaß)minimieren.
Achtung: Diese Analge braucht auf jeden Fall einen Potenzialausgleich, sonst kannst Du deinen Receiver ohne Netzanschluß betreiben Bild

Gruß
franketo

[Dieser Beitrag wurde von franketo am 15. September 2000 um 08:56 Uhr editiert.]

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BeitragVerfasst: Fr 15. Sep 2000, 07:10 
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Guten Morgen Franketo,

danke für die Antwort, aber ich denke, daß ich jetzt doch ein etwas lauschigeres Plätzchen für meine Schüssel gefunden habe ;-)

Die Auswirkungen wären aber trotzdem interessant

bis dann
Aragon


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BeitragVerfasst: Fr 15. Sep 2000, 08:10 
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Die Auswirkungen sind wohl zu vernachlässigen, höchsten eine klitzekleine Abschattung wenn die Leitung in der Sichtlinie liegen sollten. Aus Sicherheitsgründen ist natürlich ein gewisser Abstand einzuhalten.

Franketo hat so seine eigene Meinung, wenn es um elektromagnetische Felder geht. Bild http://www.dboard.de/ubb/Forum3/HTML/000725.html

[Dieser Beitrag wurde von Derrick am 15. September 2000 um 10:12 Uhr editiert.]


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BeitragVerfasst: Fr 15. Sep 2000, 09:21 
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Hi Derrik

Wie lange baust Du denn schon Satanlagen und wo hast Du in HF Technik promoviert ?
BildBildBild
PS. es ging damals um elektrostatische Aufladung das hat recht wenig mit ner Freilandleitung zu tun.

Gruß
franketo

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BeitragVerfasst: Fr 15. Sep 2000, 09:56 
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Ich weiss zwar nicht was Aragon unter einer stromführenden Dachleitung versteht, aber soviel ist mir klar, dass das keine Freilandleitung von einigen 100 KV sein kann. Sonst würd ich an seiner Stelle ausziehen. Bild

Ich baue und warte nur meine eigene Anlage. Dann brauch man es auch mit den Vorschriften (Blitzschutz etc.) nicht ganz so genau zu nemen. Bild Bild

Mit HF-Technik hat so eine Leitung (380V ?) auch nicht viel zu tun. Ist höchsten unangenehm, wenn er sich bei der Montage daran festhält. Bild


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BeitragVerfasst: Fr 15. Sep 2000, 10:26 
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... ich hab eigentlich nicht vor mich an der Leitung festzuhalten Bild

aber es handelt sich nicht um eine 100kV Freilandleitung - da bekommt man immer so eine schlechte Frisur, wenn einem den ganzen Tag die Haare zu Berge stehen. Nein, es ist lediglich die Hausversorgung, denn der Stromversorger hat's noch nicht für nötig gehalten in unserer Straße eine Erdleitung zu verlegen Bild

Aragon


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BeitragVerfasst: Fr 15. Sep 2000, 10:30 
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... eigentlich würd mich nur allgemein (da ich ja nun einen anderen Standort auserkoren habe) interessieren, ob in eine Leitung, Metall, o.ä. das vor den Spiegel gebracht wird das ca. 10 GHz Signal in irgendeiner Weise einkoppelt, das ankommende Signal also gedämpft wird. Der Extremfall (rein hypothetisch) wäre ein Drahtgitter, das mit Sicherheit das Signal abschirmen würde...

???


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BeitragVerfasst: Fr 15. Sep 2000, 10:55 
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Ein normaler Maschendrahtzaun ist im Ku-Band kaum ein Hindernis. Es kommt auf das Verhältnis der Löchergrösse zur Wellenlänge an. Im C-Band mit deutlich grösseren Wellenlängen, werden häufig Mesh (Gitter)-Spiegel verwendet. Die Verstärkung ist dann aber im Ku-Band wesentlich geringer als bei einem Vollspiegel vergleichbarer Grösse.
Und nochmals zum Ausgangspunkt, so ein paar Drähte machen nicht viel. Bild


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BeitragVerfasst: Fr 15. Sep 2000, 11:08 
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@Aragon

Wie bereits geschrieben wird es zu einer minimalen Dämpfung des Signals kommen. Jedoch sollte dies absolute vernachlässigbar sein und vermutlich nicht mal messtechnisch nachweisbar sein.

Zur Veranschaulichung die Sache mit dem Drahtgitter:

- So lange die Maschen des Drahtgitters eine Kantenlänge von größer Lambda/2 haben (also bei ca. 10 GHz, 15 cm!) dämpfts quasi garnet :-) ab 15cm dämpfts fast so gut als würde man eine Stahlplatte davor halten.

Probleme könnte ich mir ebenfalls höchstens durch magnetische Einkopllung vorstellen. Allerdings wirken die Anordung der Leitungen im 4'er Bündel und der Drehstrom kompensierend (wer mag darfs sich gerne mal aufmahlen :-) so dass das H-Feld auch net stört.

Das elektrische Feld sollte bei einer 400 Volt Leitung in 2m Abstand wohl kein Problem darstellen.

Der mega Gau wäre wohl höchstens wenn deine Schüssel umkippt und auf der Leitung landet :-)

Also Blitzschutz und gute Erdung sind wohl absolut an zu raten.

Gruß,

Jogi


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BeitragVerfasst: Fr 15. Sep 2000, 11:22 
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Ja richtig, wenn nicht ein kleiner Rechenfehler drin wäre. Die Wellenlänge bei 10GHz beträgt 3cm, da sind die Löcher des Maschendrahtes meist gross genug, um die el.magn. Wellen durchschlüpfen zu lassen. Man stelle sich eine Satelliten-Empfangsanlage für 30cm-Wellen vor. Da würd's kein eiziges Satellitenforum geben. Bild Bild Bild


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BeitragVerfasst: Sa 16. Sep 2000, 09:48 
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@Derrik

JAJA... Das is so ne Sache mit den Kommas :-)

Folgende Theorie sollte im übrigen auch passen:

- Die Empfangene Leistung hängt bei Parabolantennen von der Spiegelfläche ab. Mittags um zwölf (mal von MESZ oder MEZ abgesehen :-) steht die Sonne in etwa da wo Astra bzw. Hotbird stehen. Falls die Leitung im "Weg" ist, sollte es einen Schatten auf dem Spiegel geben. Demnach sollte die empfangene Feldstärke in dem Verhältnis gedämpft werden die die gesamtfläche des Spiegels zu der Fläche des Schattens auf dem Spiegel. So, und das noch in dB und man hat die Dämpfung...
Und da sieht man mal wieder wieviel 3db (50% der Leistung) sind ;-)

Jogi


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BeitragVerfasst: Di 19. Sep 2000, 21:41 
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Zitat:
Original erstellt von jogi:
[b]@Derrik

JAJA... Das is so ne Sache mit den Kommas :-)

Folgende Theorie sollte im übrigen auch passen:

- Die Empfangene Leistung hängt bei Parabolantennen von der Spiegelfläche ab. Mittags um zwölf (mal von MESZ oder MEZ abgesehen :-) steht die Sonne in etwa da wo Astra bzw. Hotbird stehen. Falls die Leitung im "Weg" ist, sollte es einen Schatten auf dem Spiegel geben. Demnach sollte die empfangene Feldstärke in dem Verhältnis gedämpft werden die die gesamtfläche des Spiegels zu der Fläche des Schattens auf dem Spiegel. So, und das noch in dB und man hat die Dämpfung...
Und da sieht man mal wieder wieviel 3db (50% der Leistung) sind ;-)

Jogi



Schatten hin oder her, die Sonne ist doch viel viel viel viel viel viel viel weiter weg als der Satellit (der nämlich nur 36TKm). Somit ist der Schatten doch anders zu berücksichtigen, außerdem hat die Sonne viel viel viel viel viel viel viel mehr Abstrahlfläche als der Satellit udn noch viel viel viel viel viel mehr Energie als der Satellit.
Also das muss alles bedacht werden .
Was passiert denn wenn die MIR da mal vorlangfliegt ?

Ich glaube so einfach ist das nicht zu erklären.
Auch die Elektromagnetischen Felder und deren Beeinflussung auf Satellitensignale sind nicht zu unterschätzen. Nur weil die nicht so einfach messbar und sichtbar sind kann man die hintenanstellen.
Ach ja jogi, 3 dB sind in der Antennentechnik nicht 50% der Leistung sondern in etwa 50 % der Antennenspannung, denn in der Antennentechnik wird in dbuV gemessen, nicht wahr ?

Und macht Euch doch nur mal die Störungen von manchen Schnurlos DECT Telefonen bei N-TV bewußt. Da sitzt ordentlich was dahinter ?

gruss
schoko



[Dieser Beitrag wurde von schoko am 19. September 2000 um 23:44 Uhr editiert.]

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schoko ist wieder da


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BeitragVerfasst: Mi 20. Sep 2000, 03:29 
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Registriert: Di 20. Jun 2000, 22:00
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@schoko
Danke !!!

Gruß
franketo

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BeitragVerfasst: Mi 20. Sep 2000, 05:47 
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HIHI OK OK, geb mich geschlagen, mit der abschatterei habt ihr natürlich vermutlich recht. Allerdings mit den dBs geb ich mich nicht so schnell geschlagen. Hätte ich dBuV geschrieben hättest du recht gehabt, aber dB heisst einfach dezibel und ist die Angabe eines Verhältnisses. Bei dBuV eben auf 1 uV bezogen, bei dBm auf 1 mW und so weiter. 3 dB ist somit nur ein Verhältnis von 50% und wenn ich jetzt von der Leistung spreche sind das damit 50% der Leistung.
Aber egal... Der arme der die Antenne montieren wollte ist sicher eh schon total verstört: " Aber ich wollte doch nur wissen ob...." :-)

Jogi


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